Interner Speicher

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Der interne Speicher ist in einem Smartphone der Speicherchip, welcher fest mit dem Smartphone verbunden ist und sich nicht entfernen lässt. Damit ist der interne Speicher das "Gegenstück" zum externen Speicher.

Gerade bei Android-Neulingen führt die Herstellerangabe des internen Speichers oft zu Verwirrungen, da diese die Größe des vom Betriebssystem verwendeten Speichers einschließt und nicht nur den durch den Nutzer belegbaren Platzes.

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der interne Speicher ist bei modernen Smartphones meist ein NAND-(Flash-)Chip, in „EDV-Urzeiten“ war dies ein ROM, später ein EEPROM, und erfüllt die gleichen Aufgaben wie eine mechanische Festplatte (HDD) bzw. eine elektronische SSD, beispielsweise im Computer; er speichert Daten ab. Der Speicher wird dabei, wie bei vielen anderen Geräten in anderen Bereichen, in unterschiedlich große „Häppchen“ (Partitionen) aufgeteilt (siehe auch Partitionen).

Auf einige dieser Partitionen hat der Benutzer nur eingeschränkten bzw. gar keinen Zugriff, andere wiederum kann er zum Speichern persönlicher Daten verwenden (bspw. /sdcard).

Zweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem NAND-Speicher werden alle Daten abgelegt, dazu zählen nicht nur das Android-Betriebssystem, sondern auch der Bootloader, das Recovery (Wiederherstellung) und Teile der Basis-Firmware (~AMSS / Baseband / Modem / Phone), der Cache und alles weitere (wie z.B. der Flash-Counter oder das Entsperrmuster). Für den Benutzer sind die einzelnen Partitionen (meist von 10 bis 16) und Daten eher uninteressant, sie müssen nur funktionsfähig und vorhanden sein, damit das System fehlerfrei funktioniert. Die für den Benutzer wichtigen Partitionen sind, je nach Verwendung des Smartphones, die Kernel-[1], System- und Datenpartition.[2]

Interner Speicher voll[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da auch der interne Speicher irgendwann vollständig mit Daten voll ist, kann gerade bei speichermäßig schmaler konzipierten Geräten die Obergrenze schnell erreicht sein. Die Folgen eines vollen internen Speichers sind bspw. die fehlende Möglichkeit, weitere Apps zu installieren oder zu aktualisieren oder neue Dateien zu speichern. Einige Apps, die Daten auf dem internen Speicher, bzw. den Cache, ablegen, können unter Umständen nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Bevor dies der Fall ist, gibt Android i.d.R. eine Warnung aus. Anschließend kann man zur Reduzierung des Speichers verschiedene Maßnahmen einleiten.

Löschen des App-Cache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entweder über die Einstellungen oder durch Taskmanager lässt sich der Cache der installierten Apps löschen. Daraus resultiert ein mehr oder weniger großer, frei gewordener Speicherplatz. Der große Nachteil ist allerdings, dass das Löschen nur eine sehr kurzfristige Lösung ist. Der Cache wird von den betreffenden Apps i.d.R. beim nächsten Start wieder angelegt, sodass nach kurzer Zeit erneut ein Speicherproblem auftreten wird.zb: deine Muddi

Deinstallieren von Apps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hat man ungenutzte Anwendungen auf dem Smartphone installiert, ist es ratsam, diese vom Gerät über die Einstellungen zu deinstallieren. Je nachdem, wie viele Apps deinstalliert werden, und wie viel Speicher diese belegt haben, kann das Problem damit mittelfristig aus der Welt geschafft werden. Zu beachten ist außerdem, dass sich manche ungenutzten, vor allem vorinstallierte, Apps nicht ohne Root-Zugriff entfernen lassen.

Verschieben auf die SD-Karte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hat man Apps installiert, die die Option bieten, dass Daten auf die SD-Karte verschoben werden können, sollte man auch dies bei jeder App machen, die diese Funktion unterstützt. Auch dies bietet nur begrenzte Möglichkeiten. Möchte man die Möglichkeiten in dieser Richtung ausreizen, empfiehlt es sich, über eine Link2SD Methode nachzudenken.

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jene Partition in welcher der Kernel untergebracht ist, wird in der Android-Welt fast immer als Boot-Partition bezeichnet. Diese Partition beinhaltet sehr oft auch das Minibetriebssystem, welches seinerseits oft (missverständlich) als Recovery bezeichnet wird.
  2. Danke an email.filtering aus dem Android-Hilfe-Forum, der uns seinen Super-Beitrag zur Verfügung gestellt hat, http://www.android-hilfe.de/4886093-post38.html