USB-Debugging

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USB-Debugging ist eine Funktion bzw. eine Einstellung in den Entwickleroptionen, die steuert, ob Android bei der USB-Verbindung mit einem PC in einen Debugging-Modus versetzt wird oder nicht. Durch diesen Modus ist es einem Entwickler möglich, bestimmte Aktionen am Telefon vom PC aus zu steuern und zu verfolgen.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um das Android-Gerät vom PC aus über eine USB-Verbindung ansprechen zu können (bspw. über die Android Debug Bridge (ADB)), wird der Debug-Modus benötigt. Nur in diesem Modus meldet sich das Gerät als debug-fähiges Gerät am PC an und verarbeitet entsprechende Befehle. Hat man den Debug Modus eingeschaltet, kann man beispielsweise mit den ADB-Tools bestimmte Befehle ausführen und bspw. das Systemlogbuch anzeigen (passiv) oder Dateien löschen, verändern oder erstellen (aktiv).

Aktivierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unter Android 2.3 Gingerbread "Gingerbread": Einstellungen -> Apps -> Entwicklung
  2. Ab Android 4.0 Ice Cream Sandwich "Ice Cream Sandwich": Einstellungen -> Entwickleroptionen
  3. Ab Android 4.2 Jelly Bean "Jelly Bean": wie bei Android 4.0 Ice Cream Sandwich "Ice Cream Sandwich", allerdings müssen die Entwickleroptionen manuell aktiviert werden (siehe Artikel Entwickleroptionen)

Gefahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die USB-Debugging-Funktion ist eine Entwicklerfunktion und sollte einzig eingeschaltet werden, wenn man diese unbedingt benötigt, sowie nach dem Erledigen der Aufgaben wieder ausgeschaltet werden. USB-Debugging bietet einem potentiellen Dieb deutlich mehr Möglichkeiten, ein zum Beispiel gesperrtes Handy zu verwenden (siehe Muster vergessen) oder an die gespeicherten Daten heran zu kommen, auch wenn das Gerät gesperrt ist.

Andererseits ist aktiviertes USB-Debugging Voraussetzung, um Apps wie den MyPhoneExplorer nutzen zu können.

Andere Apps, wie die Huawei HiSuite, benötigen hingegen die aktivierte Einstellung HiSuite HDB zulassen.